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  • AutorenbildSeelenseglerin Andrea

Warum positive Gefühle so wichtig für die Zielerreichung sind

Ist dir klar, was du wirklich brauchst, damit du ein Ziel erreichst?


Vielleicht kennst du die SMART-Formel? Sie besagt, dass eine Erfolg versprechende Zielformulierung aus folgenden Teilen bestehen sollte:


Spezifisch: Formuliere dein Ziel so detailliert wie möglich.

Messbar: Definiere deine Erfolgsfaktoren. Woran erkennst du, dass du dein Ziel erreicht hast?

Attraktiv: Hinterfrage, ob sich dein Ziel wirklich lohnt. Bist du bereit, alles dafür zu geben?

Realistisch: Überprüfe, ob dein Ziel realistisch umsetzbar und erreichbar ist.

Terminiert: Lege einen konkreten Zeitplan mit Zwischenzielen fest und bis wann du dein Ziel erreicht haben möchtest.

Das ist alles nachvollziehbar und hört sich doch gut an. Woran liegt es, dass es manchmal trotz großartiger Theorien wie der SMART-Formel doch nicht so recht mit der Zielerreichung klappen mag?



Es gibt eine magische Zutat, mit der du ganz bestimmt deine Ziele erreichen wirst und die ich dir hier verraten möchte: Es sind positive Gefühle! Nur wenn du dich in dein Ziel verliebst, dein Herz vor Freude hüpft, und du dich jeden Tag mit diesen wunderbaren positiven Gefühlen verbindest, die deinen Körper durchströmen, wenn du dein Ziel erreichst, wird es mit der Zielerreichung klappen!


Warum ist das so? Weil es noch jemanden gibt, der diese oben beschriebenen Glücksgefühle spüren muss, damit du dein Ziel erreichst: Dein Unterbewusstsein muss zu 100 % von deinem Ziel überzeugt sein. Nur „spricht“ dein Unterbewusstsein leider eine etwas andere Sprache. Damit es dich und dein Ziel besser verstehen kann, solltest du dein Ziel in einer sinnesbezogene Sprache – also visuell, auditiv und kinästhetisch – formulieren. Der Psychologe Robert M. Williams beschreibt diesen Prozess in seinem Buch „Psych-K – Die Macht der Überzeugungen und die Verbindung von Körper, Geist und Seele“ wie folgt:


1. Visuell

Stell dir dein Ziel so detailgetreu wie möglich vor und mal es dir in den buntesten Farben aus. Erschaffe dir so ein greifbares, kristallklares Bild. Am besten eignet sich dafür ein Visionboard. Du sammelst aus dem Internet, aus Magazinen, Zeitschriften, Postkarten etc. Bilder, Texte, Zeichnungen, Fotos, Zitate oder Ähnliches, die du mit deinem Ziel und mit deinen Gefühlen in Bezug auf dein Ziel verbindest. Daraus erstellst du eine Collage, die du mit Zeichnungen oder eigenen Texten ergänzen kannst. Du positionierst deine Collage anschließend so, dass du dich jeden Tag visuell mit deinem Ziel verbinden kannst.


2. Auditiv

Stell dir vor, was du zu dir selbst sagen wirst, wenn du dein Ziel erreicht hast? Was wird deine beste Freundin oder dein Partner, deine Partnerin sagen? Das könnten etwa folgende Sätze sein: „Ich bin stolz auf mich.“ oder „Ich bin glücklicher als je zuvor!“ oder „Ich bewundere dich, wie konsequent du an deiner Zielerreichung gearbeitet hast!“ oder „Wow, du hast es geschafft – ich freue mich so für dich!“ Sag dir diese Sätze immer wieder vor – laut oder in deinem Kopf.


3. Kinästhetisch:

Wie fühlst du dich, wenn du dein Ziel erreicht hast? Fallen dir spontan Begriffe wie Glück, Freude und Zufriedenheit ein? Das ist wunderbar! Doch leider kann sich dein Unterbewusstsein nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Aber auch hier kannst du nachhelfen und dein Gefühl in einer sinnesbezogenen Sprache ausdrücken. Dabei helfen dir folgende Fragen:


Wo spürst du in deinem Körper das Gefühl am stärksten?

Welche Farbe verbindest du damit?

Welche Temperatur hat es?

Welche Form hat es?

Wie sieht die Oberflächenstruktur aus?

Am besten beantwortest du all diese Fragen aus dem Bauch heraus. Hier gibt es kein richtig oder falsch – alle Antworten sind gut. Für den Begriff Freude könnten meine Antworten auf diese fünf kinästhetischen Fragen beispielsweise so lauten:


Ort? Bauch

Farbe? Gelb

Temperatur? Warm

Form? Kreis

Oberfläche? Glatt

Mit diesen Aussagen oder Vorstellungen kann dein Unterbewusstsein etwas anfangen. So kann es dein Gefühl (Glück/ Freude/ Zufriedenheit) verstehen und wiederum seine Ressourcen mobilisieren, um genau das Gefühl zu manifestieren, das du dir wünschst.


Zum Schluss habe ich noch einen Tipp für dich, wie du alle drei Komponenten miteinander verbinden kannst: mit einem Tagebucheintrag in der Zukunft.


Stell dir vor, es ist der 4. August 2024 und du hast genau heute dein Ziel erreicht. Was siehst du? Was hörst du? Was fühlst du? Formuliere den Eintrag so, als wäre heute der 4. August und du hast dein Ziel – sagen wir, die Abschlussprüfung deiner Ausbildung zu bestehen – erreicht. Wie wäre es damit?:

„Woohoooo ich habe es geschafft! Ich sitze gerade in meiner Küche und trinke Kaffee, da läutet es plötzlich an der Tür. Ich mache auf und meine freundliche Briefträgerin drückt mir einen großen Umschlag in die Hand. Zitternd öffne ich den rauen Umschlag und kann es kaum glauben, als ich begreife, was ich jetzt in meinen Händen halte: Die Urkunde für meine mit Auszeichnung bestandenen Ausbildung!!!!“

Das ist ein großartiges Gefühl, oder? Spürst du es auch? Ich wünsche dir viel Freude beim Schreiben deines Tagebucheintrages. Verlieb dich in dein Ziel und geh dafür los!


Alles Liebe,

deine Seelenseglerin Andrea



P.S. Ich freue mich sehr, wenn ich dich bei deiner visuellen, auditiven und kinästhetischen Zielformulierung unterstützen darf. Kontaktiere mich gerne hier:



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